DIY Shabby Chic! -Schuhregal aus Obstkisten

Diese Idee kam mir als ich ein günstiges Schuhregal gesucht habe um endlich ein wenig Ordnung in meinem Schuhaufen im Flur zu bringen :D. Leider hat mir keins so wirklich gefallen und wenn dann war es viel zu teuer oder hat nicht zu dem Rest der Einrichtung in unseren Flur gepasst. Also hab ich die ganze Sache einfach selbst in die Hand genommen ;P


Was ihr für so ein Regal braucht:
– dickes Geschenkpapier oder Tapetenreste
– Schrauben und Akkuschrauber
– Acryllack in weiß und farblos
– Lackrolle und Pinsel
– 4 Obstkisten
– Cuttermesser
– Schleifpapier
– Univeraltacker
– Lackrolle und Pinsel

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Die Obstkisten habe ich jeweils im zweier Pack günstig bei Ebay bekommen. Die Spanplatte kann man im Baumarkt kauften und sich dort dann auch gleich zusägen und an den „Schnittstellen“ neu umleimen lassen.


Vor dem Lackieren habe ich die Kisten etwas abgeschliffen.
Zum Lackieren der Kisten habe ich den weißen Acryklack zu nächst mit Wasser verdünnt damit nach dem Anstrich noch die Maserung des Holzes zusehen ist und das Ergebnis nicht allzu ordentlich aussieht. Verteilt habe ich den Lack dann mit einem Farbroller auf den großen Flächen und einem Pinsel in den Ecken, Kanten und Zwischenräumen.

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Dann habe ich die Kisten zusammen geschraubt, manche Stellen die etwas zu wenig Farbe abbekommen haben nochmal nachgestrichen und dann alles nochmal mit dem Klarlack versiegelt. Nachdem der Klarlack vollkommen ausgehärtet war habe ich die Spanplatte auf dem Regal richtig plaziert und von unten angeschraubt.


Nun kam das Geschenkpapier für die Rückwände zum Einsatzt. Ich habe die Geschenkpapier-Sets „EKLOG“ und „MÅNGFALD“ von IKEA genutzt. Zuerst habe ich mir ein Stück, wie unten auf dem Bild auf dem Fach der Kiste dessen Rückwand ich als erstes verzieren wollte, zurecht gelegt. Um dieses Stück passend zu schneiden, ist es am besten wenn man noch zwei weitere „heflende Hände“ bei sich hat, die das Papier straff halten während man vorsichtig mit einem Cuttermesser am Rand des Faches entlang schneidet.


Nachdem für jedes Fach ein Stück ausgeschnitten wurde habe ich mit dem Tacker das Geschenkpapier an den Rückwänden befestigt und fertig war mein neues Schuhregal.

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Endlich ist Ordnung im Flur! ;D

2017-09-09-22-49-53 & das Beste ist, ich bin tatsächlich ca. 50 Euro billiger gekommen als mit dem Regal welches ich mir eigentlich kaufen wollte und mein selbstgebautes Regal gefällt mir natürlich auch besser. ;P


Hoffentlich gefällt euch die Idee und das Ergbnis genauso wie mir auch.
Ich wünsche euch ein wunderschönen Sonntag! :). 

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Originelles DIY Geldgeschenk zum nach basteln

„Ballons mit Geldkörbchen“

Neulich stand ich vor der Aufgabe ein originelles Geldgeschenk zu basteln ohne groß neues Zeug kaufen zu müssen. Meine Idee war das Geld an Luftbllons hängen zu lassen, nur das „Wie“ war mir anfangs noch nicht ganz klar. Also durchsuchte ich meine mit der Zeit angesammelten Bastelmaterialien und wurde fündig:
Eine übrig gebliebene Leinwand, meine Eisstielsammlung aus Schulzeiten, doppelseitig klebendes Abstandsband, verschiedene Kordeln …
Und los geht’s!


Zum Nachbasteln braucht ihr:
– eine Leinwand (ich verwendete eine in der Größe 40×40)
– ca. 13 Eisstiele (rechnet lieber noch 1-2 Ersatz mit ein, man weiß ja nie :D)
-weißer Zeichenkarton, ein Stück dünne Pappe und etwas Dekopapier
– doppelseitiges klebendes Abstandsband
– Naturkordel/ Juteschnur oder Ähnliches
-ein Stück dicke Dekokordel
– einen kleinen Seitenschneider
– Klebestift und Bastelschere
– Bleistift und Radiergummi
– 5-6 Mini-Holzklammern
– Heißkleberpistole
– Holzleim (am besten schnelltrocknent)
– verschiedene Farben Acryl-Decorlack
– eine Mischpalette und Pinsel
– weiße und blaue Acrylfarbe

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 Angefangen habe ich mit dem Hintergrund. Für den leichten Farbverlauf habe ich dem Blau nach unten hin immer mehr Weiß bei gemischt und die Farbe ein wenig mit Wasser verdünnt.

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Während die Leinwand trocknete habe ich die Luftballons auf dem weißen Zeichenkarton skizziert, mit den Acryllackfarben ausgemalt und anschließend ebenso zum Trocknen zur Seite gelegt.

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Nun kamen die Eisstiele für das „Geldkörbchen“ zum Einsatz. Mit dem kleinen Seitenschneider habe drei davon gekürzt und mit Holzleim auf sieben weitere Eisstiele (siehe Bild) geklebt.


Nachdem der Leim etwas angetrocknet war (mit dem Expressleim hält das Ganze schon nach 5 Minuten gut zusammen) habe ich mir ein Stück Dekokordel zurecht geschnitten und auf den obersten Eistiel mit der Heißkleberpistole geklebt. Die Enden habe ich „umgeschlagen“ und hinten am „Geldkörben“ ebenfalls mit Heißkleber befestigt.


Die Luftballons habe ich im nächsten Schritt grob ausgeschnitten und mit einem Klebestift auf ein Stück dünne Pappe geklebt. Anschließend habe ich sie dann ordenlich ausgeschnitten. Somit hatte ich die Luftballons und das Geldkörbchen fertig.

2017-22-6--21-13-192017-22-6--21-16-18Diese musste nun nur noch miteinander verbunden und auf die Leinwand gebracht werden.


 Dazu haben ich mir die Naturschnur zur Hand genommen. Diese habe ich zum einen an die Luftballons, wie unten auf dem Bild, geknotet oder von hinten (für die Ballons bei denen man die Enden nicht sieht) an die Ballons mit Heißkleber befestigt.


Das doppelseitig klebende Abstandsband benutze ich um die Ballons auf der Leinwand zu befestigen. So schnitt ich mir viele kleine Stückchen zurecht und klebte diese gut verteilt auf die Rückseite der Ballons.

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Am Ende mussten die Schnüren an das „Geldkörbchen“ befestigt werden. Dazu habe ich nochmal zwei Eisstiele gekürzt und mit Holzleim hinten, wie unten auf dem Bild, auf das Geldkörbchen geklebt. Dann habe ich die Schüren auf einem extra Eisstiel befestigt und diesen dann ebenfalls mit Heißkleber von hinten am Geldkörbchen befestigt. Nach dem Abschneiden der überstehenden Längen war das Geldkörbchen fertig und wurde schließlich mit Heißkleber auf die Leinwand gebracht.


Zu guter Letzt habe ich die Geldscheine ordentlich gefaltet und mit den Klämmerchen befestigt. Mit einem kleinen Spruch daneben gebastelt und später noch mit den Unterschriften der beteiligten Personen drum rum, ist es meiner Meinung nach ein hübsches, originelles Geschenk für einen besonderen Anlass.


So das war’s erstmal wieder. 😀
Ich hoffe, dass euch die Anleitung gefällt und ich bald wieder mehr Zeit zum Malen und Basteln hab.

Ich wünsch‘ euch ein wunderschönen Sonntag Nachmittag. 🙂

Acryl auf Leinwand – Idyllische Berghütte, Teil 1

„… es wird das größte Leinwandbild sein, was ich bisher gemalt habe…“

Heute habe ich die ersten Auschnitte meiner derzeitigen Leinwandarbeit. Es wird das größte Leinwandbild sein, was ich bisher gemalt habe. Langsam nimmt es auch etwas Gestalt an. Daher wollte ich euch endlich die Zwischenergebnisse zeigen:


Idyllische Berghütte 1

Idyllische Berghütte 3

Idyllische Berghütte 2

Blumen


Gut die hälfte des Bildes habe ich jetzt fertig.
Bis es komplett fertig ist, wird es wohl noch eine Weile dauern, weil ich zur Zeit leider schon wieder nicht so oft zum malen komme. :/
Aber man sagt ja immer:
„Was lange währt wird gut.“ ;P

Ich wünsche euch einen schönen Sonntagabend. 🙂

DIY: venezianische Maske

Nach einer gefühlten Ewigkeit gibt es heute eine DIY Idee passend zu den anstehenden Karnevalsfeiern von mir. Da man meistens auf den Maskenbällen der Karnevalszeit vor allem gerade die schönsten Masken, die es in der Gegend zu kaufen gab, doppelt und dreifach sieht und man ja nicht wie noch drei weitere auf der Feier ausehen will, dachte ich mir:
„Es wird Zeit für ein Unikat“


Für meine Maske benutze ich:
-eine weiße Maske aus Pappmaschee
Marabu Acryllack Farben rot + schwarz
Glittterkleber Pen + UHU Alleskleber
-schwarzer + silberner Glitter
-Bleistift + Radiergummie
Strass-Mix, transparent
-Schwarzer Tonkarton
– ein feinen Pinsel
-Heißklebepistole
Bastelmesser
Dekorfedern

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Bevor es richtig losgehen konnte, habe ich mit einem Bleistift dünn auf die Maske vorgeszeichnet, wie diese später ungefähr einmal aussehen soll. Da mir die ursprüngliche Form der Maske etwas zu langweilig war habe ich danach mit einem sehr scharfen Bastelmesser (Vorsicht beim Nachmachen!) ein paar Formen und Stücke aus der Maske herausgeschnitten.

Zurechtschneiden mit Bastelmesser


Nun wurde das mit Bleistift vorgemalte Muster auf der Maske mit einem feinen Pinsel und Marabu Acryllack ausgemalt. Um eine gleichmäßige Färbung und ebenmäßige glänzende Oberfläche zu erlangen, habe ich die roten und Teile der schwarzen Flächen nach dem Abtrocknen der ersten Farbschicht noch einmal übermalt.

Bemalen mit Acryllack


Aus dem Tonkarton bastelte ich ein paar „Kringel“ die ich später zusätzlich an der Maske befestigt habe. Dazu habe ich sie auf den Karton mit einem weißen Stift skizziert, mit dem Bastelmesser aus- und anschließend nochmals so zugeschnitten, dass sie nach dem Befestigen fließend mit den Kringeln auf der Maske abschließen.

Zuschneiden der


Zum Befestigen der Kringel wurde UHU Alleskleber genutzt. Nachdem alles gut getrocknet ist, habe ich die Stellen, die ich mit dem silbernen Glitter hervorheben wollte mit Glitterkleber eingestrichen und den Silberglitter darüber gestreut. Die schwarzen Linien und Flächen habe ich nach dem Trocknen der silbernen Stellen mit dem Glitterkleber Pen nachgemalt, um anschließend den schwarzen Glitter darüber zu streuen

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Zum Schluss habe ich die Strass-Steine aufgeklebt und die Federn mit der Heißklebepistole befestigt und tadaaa:
Fertig ist die Maske! 🙂

Kleben der StrasssteineLeider werde ich sie selbst nicht tragen, da ich Brillenträger bin und mir daher eine Maske aufmalen werde, aber die Empfängerin der Maske freut sich hoffentlich jetzt noch ein wenig mehr auf den nächsten Maskenball 😉


Ich hoffe euch gefällt das Ergebnis und diese Bastel-Idee. Vielleicht traut sich ja einer von euch auch sich sein eigenes Unikat zu basteln 😉
Ich wünsche euch ein wunderschönes Wochenenende!
🙂

Kirschblüten auf Leinwand ganz einfach selbst gemalt

Da ich zu Weihnachten tolle neue Leinwände geschenkt bekommen habe konnte ich mich im neuem Jahr sofort wieder an die Arbeit machen 🙂


Für den Hintergrund benötigte ich als erstes Acrylbinder und unterschiedlich große Zeitungsstückchen (am besten auch mit unterschiedlich großer und dicker Schrift). So wurden die Leinwände mit dem Acrylbinder großzügig  eingestrichen und die Zeitungsstücke auf der Leinwand verteilt. Danach habe ich über alles nochmal Acrylbinder gestrichen und die Leinwände trocknen lassen.

Zeitungspapierstückchen für den Hintergrund


Dann habe ich mit weißer verdünnter Farbe die Leinwände eingestrichen und mit einem Schwamm zusätzlich Seeblau und Violett aufgetupft. Mit einem weiterem Schwamm und Küchenrolle habe ich an ein paar Stellen ein wenig Farbe abgetupft damit die Schrift der Zeitung immer wieder leicht durch die Farbe scheint. Die Ränder habe ich mit einem Topfkratzer aus Kunststoff und Dunkelblau übertupft.


Den Kirschblütenast mit Bleistift habe ich vorerst dünn vorgemalt und dann die größeren, im Vordergrund stehenden Blüten mit feiner Strukturpaste nachgespachtelt um einen 3D-Effekt zu erzielen. Nachdem die Strukturpaste getrocket war, habe ich den Kirschblütenast und die Blüten ausgemalt.


Und hier nochmal das komplette Bild:

Pretty.Cherry.Blossoms
Der Hintergrund dieses Leinwandbildes ist leicht und ohne große Mühe nach gemacht. Also wer sich selber mal auf Leinwand ausprobieren möchte:
Sucht euch ein einfaches Motiv und los gehts. Dieser Hintergrund gibt jedem Motiv das gewisse Etwas 😉


Ich hoffe diese Idee gefällt euch und der ein oder andere probiert sich mit Hilfe dieser auch mal auf Leinwand aus.
Ich wünsche euch ein wunderschönes Wochenende!🙂

Süße Schildkröte mit Acryl auf Leinwand

Endlich hatte ich mal wieder Zeit zum Malen.


Hier ist das Zeitraffer-Video zu meiner neuen Leinwandarbeit.
Viel Spaß!


Ich wünsche euch wunderschöne Weihnachtsfeiertage und einen guten Rutsch in’s neue Jahr!

DIY: leuchtender Weihnachtsstern

So jetzt kurz vor Weihnachten habe ich nochmal eine DIY-Idee für diejenigen, die noch kein Geschenk haben oder einfach gerne etwas Selbstgemachtes verschenken wollen.


Für ein ca. 30 cm großen Stern benötigt ihr:
– ca. 2-3 Packungen Kunststofffaltblätter für einen einfarbigen Stern
(weil von jeder Farbe jeweils nur 4 Blätter pro Packung enthalten sind)
– für mehrfarbigen Stern reicht auch eine Packung
ein Kabel mit E14 Lampenfassung
-eine E14 LED
-Alleskleber (zb.UHU)
-Heißklebepistole
-Bastelschere
-Radierer
-Bleistift
-Lineal

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Bevor es so richtig losgehen konnte, musste ich erstmal überlegen wie groß die „Spitzen“ des Sternes überhaupt sein sollten, oder besser gesagt wie groß sie sein müssen damit der Stern am Ende auch nach was aussieht. 😀
Nach einigen Skizzen und Versuchen hatte ich dann die für mich perfekten Größen gefunden und mir vier Schablonen gebastelt.


Nun habe ich mit Hilfe dieser vier Schablonen 16 große ,8 kleine und eine Spitze mit Loch für das Kabel sowie das Körpernetz für den „Ball“ auf die Kunststofffaltblätter aufgemalt,  ausgeschnitten und auf jedem Ausschnitt die Faltlinien aufgezeichnet. Diese Faltlinien habe ich dann mit einem Lineal und einer Schere eingeritzt damit sich das Kunstofffaltblatt sauber und leicht so falten lässt wie ich es brauchte. Die Bleistiftstriche habe ich nach dem Einritzen wegradiert damit man sie nicht durschimmern sieht, wenn die Lampe im Stern an ist.


Danach habe ich alle Spitzen (bis auf die Spitze mit dem Loch für das Kabel) gefaltet und mit dem Alleskleber zusammen geklebt. Nachdem ich dem Kleber etwas angedrückt hatte habe ich die Spitzen vorübergehend zusätzlich mit Klebeband fixiert bis der Kleber komplett getrocknet ist.


Nun wurde der „Ball“ zur Hälfte mit der Heißklebepistole zusammen geklebt und das Kabel mit der Lampenfassung durch das Loch gefädelt. Beim zusammenkleben muss man sehr vorsichtig sein da der heiße Kleber die Kunstoffblätter aufweicht. Um das Kabel wurde dann die Spitze mit dem Loch geklebt. Auch diese Spitze wurde mit Alleskleber geklebt und vorübergehend mit Klebeband fixiert.


Die Spitze mit dem Loch habe ich dann von innen mit der Heißklebepistole an den Ball geklebt und die Lampenfassung in die Spitze gedrückt. Nachdem ich die LED-Lampe in die Fassung gedreht hatte, habe ich den Ball komplett zugeklebt. Am Ende musste nur noch alle restlichen Spitzen mit Heißkleber an den „Ball“ geklebt werden.


Und hier mein fertiger selbstgebastelter Weihnachtsstern:

Natürlich kann man so einen Stern auch aus Tonkarton basteln, allerdings weiß ich nicht ob es mit der Lampe in der Mitte dann auch so schön aussieht.


Danke für’s Vorbeischauen.
Ich wünsche euch eine wunderschöne Woche und Frohe Weihnachten! 🙂

DIY: Barhocker

„Ich und mein Holz ;D“

Mein Bruder hat seit einiger Zeit eine Bar ohne Barhocker und da ja bald Weihnachten ist dachte ich mir:
Bau‘ ich ihm doch einfach welche! 😀


Für die zwei Barhocker benötigte ich:
-eine 80x30x16 Leimholzplatte
-ein 2500x80x18 Glattkantbrett
-zwei 3000x54x54 Quatradleiste
– 32 Stuhlwinkel
– eine 200er Packung 3,5×16 Holzschrauben
– Acryllack weiß seidenmatt
-Acryllack blau seidenmatt
-ein Lackierpinsel
-ein Handschleifer
-ein Akkuschrauber

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Die Sitzflächen für den Hocker sind aus der Leimholzplatte entstanden. Diese habe ich  im Baumarkt in zwei 30×30 cm große Stücke zurecht sägen lassen. Für die „Seitenabdeckungen“ habe ich mir ebenfalls im Baumarkt aus dem 2,5m langem Glattkantbrett vier 30 cm und vier 26,4 cm lange Stücke zurecht sägen lassen.  Nachdem ich die Sitzfläche und die Seitenabdeckungen für den ersten Hocker mit einem Handschleifer etwas abgeschliffen sowie die Kanten der Sitzfläche ein wenig abgerundet hatte, habe ich alles verleimt.

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Aus zwei 3m Quadratleisten habe ich mir acht 74cm lange Hockerbeine zurecht sägen lassen. Die ersten Vier habe ich nun abgeschliffen und jeweils vier Stuhlwinkel mit einem Akkuschrauber pro Bein angebracht. Nachdem der Leim vollständig getrocknet war, habe ich die Beine dann an die Sitzfläche geschraubt.

Eigentlich wollte ich noch Balken zwischen die Hockerbeine schrauben, auf denen man seine Beine stützen kann, aber leider konnten im Baumarkt so kleine Stücke nicht zurecht gesägt werden. Falls ich später noch welche ran baue, gibt es auf jeden Fall nochmal ein Update dazu. 😉


Nun wurde der Hocker lackiert. Hierfür benutzte ich weißen Acryllack von der Toom-Eigenmarke und Blauen von der Hornbach-Eigenmarke. Ich habe den Hocker zunächst zwei mal weiß lackiert um ein gleichmäßiges Ergebnis zu erzielen. Um den Hocker ein wenig persönlicher und passend zu der Einrichtung zu gestalten, habe ich die Sitzfläche nochmals in Blau gestrichen und Streifen an die Seiten gemalt.

Da jetzt einen direkten Vergleich zwischen dem Hornbach- und Toom-Acryllack habe kann ich euch auf jeden Fall sagen, dass beide Lacke gut decken, der Hornbach-Lack jedoch nachdem Trocknen ebenmäßiger aussieht (sprich: beim Toom-Lack waren nachdem abtrocknen noch leicht die „Pinselschlieren“ zu erkennen was beim Hornbach-Lack so gut wie gar nicht der Fall war)


Am Ende habe ich noch Filzgleiter unten an die Barhockerbeine angeklebt.
Jetzt hat mein Bruder wenigstens schon einmal einen Hocker und der gefällt ihm zum Glück sogar. 😀

Ich wünsche euch eine wunderschöne Woche! 🙂

Acryl auf Leinwand – Abstrakte Kamera

Und da ist auch schon mein neues Leinwandbild!


Da  ich beim letzten abstrakten Bild andauernd vergessen hab Fotos zwischendurch zu machen und es bei abstrakten Bildern eh immer nicht sooo viel zu sagen gibt, habe ich die Entstehung meiner neuen Leinwandarbeit für euch in einem Zeitraffer-Video festgehalten:


Den Hintergund habe ich zuerst mit einem großen Pinsel blau eingefärbt und dann mit Weiß und einem Fächerpinsel weiche „Schlieren“ in das noch nasse Blau gezogen. Die dunkelblauen, weißen und silbernen Kreise am Rand habe ich mit stabilen Papprohren in zwei unterschiedlichen Größen gestempelt. Mit Kunstspachteln habe ich in der Mitte der Leinwand eine dunkelblaue Fläche geschaffen und in dieser mit Weiß „Kästchen“ gespachtelt.


Zum Schluss wurde die Kamera zuerst dünn mit Pinsel vorgemalt und diese anschließend mit Spritzflaschen in Weiß, Dunkelblau und Silber“nachgemalt“. Am Rand wurden mit einem Borstenpinsel und stark verdünnter Farbe noch ein paar Weiße und Silberne Spritzer ergänzt um Alles ein wenig abzurunden. Und hier nochmal ein Foto vom Ergebniss:

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Hoffentlich gefällt euch das Video!
Ich wünsche euch eine schöne Restwoche 🙂

Acryl auf Leinwand – Abstrakt mit Kunstspachel

Meine neue Leinwandarbeit ist auf Wunsch einer Arbeitskollegin entstanden.
Diese wollte ein großes abstraktes Bild in den Farben ihres Wohnzimmers. Nachdem wir zusammen die Leinwände shoppen waren konnte es losgehen:

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Ich habe die Leinwände mit einem breiten Malerpinsel grau eingefärbt, um dann mit Weiß und einem dunklerem grau Halbkreise in die noch nasse Farbe zu ziehen.

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Dann habe ich mir 3 Grüntöne gemischt und die Farbe mit Hilfe von Kunstspachteln auf die Leinwand aufgetragen. Angefangen mit dem größten Spachtel und hellsten Ton wurde eine grüne Flache gespachtelt die zum Rand hin schmaler wird. Danach wurden die dunkleren Grüntöne mit einem kleinerem Spachtel vorsichtig über den hellsten Grünton gestrichen.


Nun habe ich mir zusätzlich noch einen dunklen Grauton gemischt und mit den Kanten eines Spachtels grade senkrechte Linien durch die grüne Fläche gezogen. Das Gleiche wiederholte ich mit Weiß und dem dunklen Grünton.

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Die Kreise habe ich mit der zackigen Seite des dreieckigem Eiskratzers in die noch nasse Farbe gezogen.


Mit den Kanten der Spachtel habe ich weitere Linien gezogen und gestempelt. Mit 2 unterschiedlich großen Papprohren habe ich die Kreise hinzugefügt.


Am Ende habe ich mir etwas weiße Frabe  und ein Beige/Braunton in jeweils eine Spritzflasche abgefüllt und die Linien gespritzt. In die Flasche mit der weißen Farbe habe ich dann noch ein wenig schwarz eingefüllt und ein paar dunkelgrau Spritzer ergänzt. Um noch ein paar „Highlights“ zu setzten habe ich silbernen Acryl Devorlack mit ein wenig Wasser verdünnt und mit einem Pinsel über das Bild gespritz.

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Danke für’s Vorbeischauen.
Ich wünsche euch einen schönen Sonntagabend! 🙂